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ATI-Sensitivität: Was ist das?

Amylase-Trypsin-Inhibitoren, kurz: ATI, sind Eiweiße, die unter anderem in Weizen vorkommen. Sie stehen im Verdacht, Entzündungen im Körper zu verstärken und bei empfindlichen Menschen Beschwerden auszulösen

von Dr. Martina Melzer, aktualisiert am 31.07.2019

ATI-Sensitivität: Kurz zusammengefasst

  • Amylase-Trypsin-Inhibitoren sind Eiweiße, die unter anderem in glutenhaltigem Getreide wie Weizen stecken
  • Weizen-ATI können bei Patienten mit entzündlichen Erkrankungen  Beschwerden innerhalb und außerhalb des Darms auslösen
  • ATI aktivieren das Darmimmunsystem und triggern Entzündungen, was chronisch-entzündliche Krankheiten wie Rheuma oder Morbus Crohn verschlechtern kann
  • Eine ATI-Sensitivität lässt sich bislang mit einem spezifischen Bluttest nicht nachweisen
  • Wer herausfinden möchte, ob er auf die Eiweiße sensibel reagiert, kann für einige Wochen auf ATI aus glutenhaltigem Getreide verzichten
Brot

Was sind Amylase-Trypsin-Inhibitoren? In welchen Lebensmitteln stecken sie?

Amylase-Trypsin-Inhibitoren, kurz: ATI, sind pflanzliche Eiweiße, die unter anderem bei der Keimung eine Rolle spielen und die Pflanze vor Fressfeinden schützen. "Sie kommen in allen Weizensorten vor", erläutert Professor Detlef Schuppan. Der Biochemiker und Gastroenterologe leitet das Institut für Translationale Immunologie an der Universität Mainz und forscht an der US-amerikanischen Harvard Medical School.

Auch in anderen Getreiden, die mit Weizen verwandt sind, stecken ATI: in Roggen, Dinkel, Emmer, Gerste, Einkorn und Khorasan-Weizen. "Der ATI-Gehalt kann je nach Standort und Sorte erheblich schwanken", sagt Schuppan. Alte Sorten wie Einkorn und Emmer sind diesbezüglich nicht generell besser. Getreidearten, die nicht mit Weizen verwandt sind, können ebenfalls die pflanzlichen Eiweiße enthalten: zum Beispiel Buchweizen, Teff, Soja, Hirse. Diese ATI sind von ihrer Molekülstruktur jedoch anders aufgebaut als die Weizen-ATI.

Sind ATI die Auslöser der Weizensensitivität?

Viele Menschen sagen, dass sie Weizen nicht gut vertragen. Verzichten sie darauf, geht es ihnen besser. Das Getreide steckt heutzutage in zahlreichen Lebensmitteln. Nicht nur in Brot, sondern auch in Nudeln, Gebäck, Tortillas, Kuchen, Müsli und vielen Fertigprodukten. Weizen enthält das Klebereiweiß Gluten, welches ihm die guten Backeigenschaften verleiht. Manche vertragen es nicht. Sie haben eine Zöliakie.

Bei dieser allgemein zu den Autoimmunkrankheiten gerechneten Krankheit kann schon der Kontakt mit kleinsten Mengen Gluten eine Dünndarmentzündung auslösen und zu verschiedenen Symptomen führen. Andere Menschen reagieren allergisch auf Weizen, sie leiden an einer Weizenallergie.

Es gibt aber auch Menschen, die keine dieser beiden Krankheiten haben und trotzdem Probleme bekommen, wenn sie Weizen oder andere glutenhaltige Getreide essen. Das Klebereiweiß kommt – wie die ATI – auch in Dinkel, Roggen, Gerste, Emmer, Khorasan-Weizen und Einkorn vor. Diese Menschen leiden vermutlich an einer Weizensensitivität, unter anderem auch als Nicht-Zöliakie-Nicht-Allergie-Weizenunverträglichkeit bezeichnet.

Dass Gluten diese Empfindlichkeit verursacht, ist unter Wissenschaftlern zwar immer noch umstritten, gilt inzwischen aber als fragwürdig. Infrage kommen stattdessen sogenannte FODMAPs: fermentierende Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole. Also Einfachzucker wie Fructose, Zweifachzucker wie Lactose, Mehrfachzucker wie Fruktane und Zuckeralkohole wie Sorbitol.

Im Weizen spielen in erster Linie Fruktane eine Rolle. Werden diese und andere FODMAPs im Dünndarm nicht aufgespalten, gelangen sie weitgehend unverdaut in den Dickdarm. Bakterien zerlegen die Zucker dann, was mit Gasbildung einhergeht und bei Menschen mit empfindlichem Darm Beschwerden auslöst. Das belegen Studien an Reizdarmpatienten, deren Bauchbeschwerden wie Blähungen und Bauchschmerzen sich unter einer FODMAP-armen Diät bessern.

Studien von Schuppan haben allerdings gezeigt, dass viele Reizdarmpatienten an einer sogenannten atypischen Nahrungsmittelallergie leiden, vorwiegend gegen Weizen. "Bei diesen Patienten sind die üblichen Allergietests negativ", erläutert er. Mithilfe einer speziellen Untersuchungsmethode konnte der Gastroenterologe nachweisen, dass die Darmschleimhaut innerhalb weniger Minuten mit einer starken Entzündung auf Nahrungsmittelallergene reagiert, obwohl Bauchbeschwerden oft erst nach Stunden auftreten.

Wird das so identifizierte allergene Nahrungsmittel weggelassen, verschwinden die Beschwerden. "Somit haben diese Patienten in Wahrheit eine Allergie und können durch Allergenausschluss dauerhaft von ihren "Reizdarm"-Beschwerden befreit werden", so Schuppan. Die Untersuchungsmethode, die er angewendet hat, ist aber sehr aufwändig und wird bisher nur an wenigen Zentren durchgeführt.

Auch Weizenkeimagglutinin, ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Lektine, wird als potenziell entzündungsfördernder Stoff diskutiert. Er kommt aber vorwiegend in rohem, unverarbeitetem Weizen vor und wird durch Kochen oder Backen inaktiviert. Es fehlen bislang aussagekräftige Studien, welchen Einfluss dieses Lektin auf den Darm haben könnte.

Dagegen gibt es zu den Amylase-Trypsin-Inhibitoren inzwischen eine Reihe von hochwertigen Analysen. Schuppan, aber auch zahlreiche andere Experten forschen an diesem Thema. Er hält, ebenso wie andere Wissenschaftler, die ATI für die zentralen Auslöser der Weizensensitivität, weshalb er den Begriff ATI-Sensitivität bevorzugt.

Welche Beschwerden können ATI hervorrufen? Was passiert im Darm?

Die Pflanzeneiweiße werden wie die FODMAPs kaum von Verdauungsenzymen zerlegt. Während die Zucker wohl vor allem deshalb zu Beschwerden führen, weil sie als Bakterienfutter dienen, weisen die ATI eine Besonderheit auf: "Sie aktivieren das Immunsystem in der Darmschleimhaut", so Schuppan. Dies geschieht vermutlich bei jedem Menschen. Die körpereigene Abwehr stuft die ATI als Feind ein und es entsteht eine leichte Entzündung im Darm, die Schleimhaut wird durchlässiger. Diese Effekte entdeckten Forscher bis jetzt nur bei ATI, die aus Weizen und mit ihm verwandten Getreiden stammen. Nicht aber bei ATI, die in nicht-glutenhaltigen Getreidearten vorkommen.

Wie Laborexperimente nahelegen, pflanzt sich die Immunreaktion aus dem Darm vermutlich im Körper fort. Diese Kaskade könnte entzündliche Reaktionen im Organismus anstoßen und wäre eine mögliche Erklärung für eine Vielzahl von Symptomen, über die Menschen nach dem Verzehr von Weizen berichten. Dazu zählen Kopfweh, Muskelschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung, Kribbeln und Taubheitsgefühle, depressive Stimmung, Angst, Gelenkschmerzen, schlechte Konzentration. Diese treten oft stark zeitverzögert und nicht direkt nach einer Mahlzeit auf, die Weizen oder dessen Verwandte enthalten hat.

"FODMAPs lösen dagegen keine Immunantwort aus", sagt Gastroenterologe Schuppan, weshalb er die Zucker nicht für die Übeltäter dieses Krankheitsbilds hält. Auch Professor Martin Smollich geht davon aus, dass "die Darmschleimhaut bei einigen Menschen durchlässiger ist, wodurch Nahrungsbestandteile ins Gewebe eindringen und dort krankmachende Prozesse einleiten können". Der Apotheker leitet die Arbeitsgruppe Pharmakonutrition am Institut für Ernährungsmedizin der Uniklinik Schleswig-Holstein in Lübeck. Ob FODMAPs, ATI oder andere Stoffe schuld daran sind, beurteilt der Apotheker zurückhaltender. "Das weiß man noch nicht genau."

Können die Pflanzenstoffe chronische Krankheiten verschlechtern?

Aktivieren die ATI auch Immunzellen außerhalb des Darms und schüren damit Entzündungen im Körper, liegt es nahe, dass sich die Pflanzeneiweiße negativ auf chronisch-entzündliche Krankheiten auswirken könnten. "Hier stellen die Betroffenen meist keinen Zusammenhang mit dem Weizenkonsum her", merkt Schuppan an. Zu diesen Erkrankungen zählen Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose, entzündliches Gelenkrheuma, Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, aber auch Fibromyalgie, Psoriasis, Neurodermitis und die Hashimoto-Thyreoiditis.

"Patienten mit Multipler Sklerose berichten teilweise über eine erstaunliche Besserung ihrer Symptome, wenn sie auf glutenhaltiges Getreide und damit ATI verzichten", nennt Schuppan als Beispiel. Auch eine nicht-alkoholische Fettleber wird durch die Eiweiße wahrscheinlich verschlechtert. "Wir führen derzeit eine Reihe klinischer Studien zu dem Einfluss von Weizen-ATI auf solche chronischen Erkrankungen durch, und erste Ergebnisse bestätigen diese Befunde", erläutert Schuppan.

Wie stellt man fest, ob man die Eiweiße nicht verträgt?

Derzeit gibt es keinen speziellen Marker, mit dem man beispielsweise im Blut eine Empfindlichkeit gegenüber den ATI nachweisen könnte. Auch eine Magen-Darm-Spiegelung liefert keine Hinweise. Ein Gastroenterologe kann sich der "Diagnose" ATI-Sensitivität nur nähern, indem er erstens andere Darmkrankheiten ausschließt, die ähnliche Beschwerden bereiten. Allen voran: die Zöliakie oder eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. Und zweitens, indem der Arzt oder die Ärztin die Symptome des Patienten oder der Patientin richtig deutet.

Wer also vermutet, dass er Weizen und andere glutenhaltige Getreide nicht verträgt und sich die Symptome durch den Verzicht bessern, bei dem könnte eine ATI-Sensitivität vorliegen. "Vor allem, wenn Krankheitszeichen außerhalb des Verdauungstrakts auftreten und diese durch den Weizenverzicht nachlassen", erläutert Schuppan. Beschränken sich die Beschwerden auf den Bauch, könnte auch eine FODMAP-Unverträglichkeit oder eine atypische Nahrungsmittelallergie vorliegen. Für diese fehlen bislang ebenfalls geeignete Nachweisverfahren.

Was tun, wenn man sensibel auf ATI reagiert?

Besteht der Verdacht auf eine Empfindlichkeit gegenüber den pflanzlichen Eiweißen, kann man sich für einige Wochen ATI-arm ernähren. Das bedeutet: "Auf Lebensmittel verzichten, die aus Weizen und anderen glutenhaltigen Getreiden hergestellt werden", so Schuppan. Denn, wie bereits erwähnt, haben wohl lediglich die ATI aus glutenhaltigem Getreide potenziell negative Effekte auf die Gesundheit. Es ist nicht nötig, so strikt auf Gluten zu verzichten, wie es Menschen mit einer Zöliakie müssen. Diese müssen auch den Kontakt mit Gluten-Spuren meiden. Das bedeutet, dass sie beispielsweise nicht eine glutenfreie Pizza im selben Ofen wie eine normale Pizza backen dürfen.

Ernährung bei Zöliakie

Inhaltsangabe
So ernähren Sie sich glutenfrei

Kann eine ATI-reduzierte Diät Nachteile haben?

Bisher weiß man noch nicht, ob sich ein langfristiger Verzicht auf ATI auch ungünstig auswirken kann. Deshalb können Ärzte und Ärztinnen auch keine allgemeingültigen Empfehlungen abgeben.

Es wird immer wieder diskutiert, ob der dauerhafte Verzicht auf Gluten dazu führt, dass man zu kleine Mengen bestimmter Vitamine und Mineralstoffe zu sich nimmt. "Bei einer sonst ausgewogenen Ernährung, unter anderem mit glutenfreiem Hafer als Quelle für Mineral- und Faserstoffe, ist das jedoch keine Thema", so Schuppan. Auch die Darmflora ändert sich wahrscheinlich durch die veränderte Ernährungsweise – ob zum Guten oder Schlechten wird noch untersucht. Fertigprodukte ohne Gluten enthalten zum Teil mehr Zucker und Fett, dafür aber weniger Ballaststoffe, was für die Darmgesundheit und das Körpergewicht nachteilig ist.

Bei einer FODMAP-Diät lassen Patienten und Patientinnen ebenso für einige Wochen unter anderem glutenhaltige Getreide weg. Von einem langfristigen Verzicht auf FODMAPs raten Schuppan und Smollich ab. Smollich: "Die Zucker sind wichtig für die Darmschleimhaut und fördern eine gesunde Darmflora." Wer die Substanzen auf Dauer meidet, schadet sich daher womöglich eher als dass er sich hilft.

Mit ein wenig Aufwand ist es möglich, sich ATI- und glutenarm, aber vollwertig zu ernähren. Zum Beispiel, indem man hochwertige glutenfreie Produkte und Vollkornmehle kauft. Der Ballaststoffgehalt lässt sich unter anderem durch ballaststoffreiche Mehle und Flohsamenschalen erhöhen. Diese dienen in selbstzubereiteten Teigwaren zugleich als Feuchthalte- und Bindemittel. Daneben gilt: ausreichend Obst und Gemüse essen.

Prof. Dr. Dr. Detlef Schuppan

Beratende Experten

Prof. Dr.med. Dr.rer.nat. Detlef Schuppan ist Gastroenterologe und seit Dezember 2013 Leiter des Institutes für Translationale Immunologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Außerdem ist er Full Professor of Medicine in der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie am Beth Israel Deaconess Medical Center an der Harvard Medical School in Boston, USA.

Er studierte Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) sowie anschließend Humanmedizin an der LMU München, der Philipps-Universität Marburg und der Freien Universität Berlin. 1982 Promotion am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München; 1986 Approbation als Arzt; 1989 Promotion in Medizin; 1992 Habilitation in Biochemie, 1996 in Innerer Medizin. Von 1992 bis 1997 war er Oberarzt der Notaufnahme und der Gastroenterologie im Klinikum B. Franklin der Freien Universität Berlin, von 1997 bis 2014 stellvertretender Klinikdirektor und leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Erlangen-Nürnberg. 2004 wurde er an die Harvard Medical School in Boston berufen. Dort war er klinisch tätig und forschte in der Gastroenterologie und Hepatologie. In dieser Zeit auch Ernennung zum Full Professor of Medicine. 2010 wurde er nach Deutschland zurückberufen.

Seine klinisch-wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die Entwicklung neuer Diagnostika und spezifischer Therapien, unter anderem für Zöliakiem entzündliche Erkrankungen der Leber und des Darmes, Organfibrosen und solide Tumoren. Mit seinen Mitarbeitern entdeckte er unter anderem die Transglutaminase als Zöliakie-Autantigen. Professor Schuppan forscht auch zu atypischen Nahrungsmittelallergien als Ursache des Reizdarmsyndroms und zur ATI-Sensitvität als Verstärker von Autoimmun- und Stoffwechselerkrankungen. Klinisch hat er in Mainz ein Zentrum für Zöliakie, komplizierte Dünndarmerkrankungen, Reizdarm/Nahrungsmittelallergien und Autoimmunität etabliert. Er ist außerdem Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Zöliakiegesellschaft.

Prof. Dr. rer. nat. Martin Smollich

Professor Dr. Martin Smollich hat Pharmazie und Biologie in Münster und Cambridge studiert. Er ist Fachapotheker für Klinische Pharmazie und leitet die Arbeitsgruppe Pharmakonutrition am Institut für Ernährungsmedizin der Uniklinik Schleswig-Holstein in Lübeck. Er unterrichtet zudem an der Universität Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck.

Quellen

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Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.


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